Genderkompetenz im Topmanagement der Automobilindustrie erhöhen
Im Zug der Umsetzung ihrer Diversity Strategie hatte Ford Automotive Köln sich selbst das Ziel gesetzt, auch die Genderkompetenz im Topmanagement der Automobilindustrie zu erhöhen. Susanne Schwanzer wurde mit der Konzeption und Durchführung von Workshops beauftragt, die in allen europäischen Produktionsstandorten auf den obersten zwei Führungsleveln unterhalb der Vorstandsebene ausgerollt wurden.
Ausgangslage:
Der Konzern hat eine umfassende Diversity-Strategie ausgearbeitet, die sich bereits in Umsetzung befand. Diese umfasst Maßnahmen für einzelne Zielgruppen, die teilweise
direkt adressiert werden (schwule und lesbische Mitarbeiter/-innen, Nachwuchsführungskräfte, die als 2. in D oder GB lebende Generation von zuvor eingewanderten Eltern einen interkulturellen Hintergrund haben und teilweise von ethnischer Diskriminierung betroffen waren. So waren diese z.B. überproportional in der Arbeiter*innenschaft, nicht jedoch adäquat im mittleren Management vertreten sind, Eltern in Elternurlaub,
Personen, die aus Karenz und Teilzeit zurückkehren etc. Es gibt bereits Maßnahmen, die z.B. die internen Personal Development Center daraufhin beleuchten, ob – etwa durch mangelnde Transparenz und Information verursachte – unbewusste Ausschlussmechanismen dazu führen, dass teilweise das Potenzial einzelner Gruppen nicht entsprechend erkannt und gefördert wird.
Ambitionierte Zielvorgaben, die in der Diversity-Strategie und zwischen der Diversity-Beauftragten und dem Board erarbeitet waren, wurden in flächendeckenden Impuls-Trainings der gesamten Belegschaft
bereits in Seminaren nähergebracht. Das oberste Management, Level 1 und 2 erhielt eine spezielle Sensibilisierung inkl. Tools und Information über die bereits in Umsetzung befindlichen Maßnahmen.
Susanne Schwanzer wurde mit der Konzeption und Durchführung der Pilotphase dieser Workshops in englischer Sprache für das Top-Management beauftragt.
Inhalte Impulsworkshops (in englischer Sprache)
- Impulsreferat: Gender&Diversity Management – der Business Case
- Awareness Raising: Interaktiver Input zu: 1. Framework Gender & Diversity Management, 2. Token-Phenomenon, 3. Triangle of Gender Equality – Gender Difference – Gender Diversity
- Tools & Transfer: Putting Equality & Diversity into practice at the personal development centers, specific action plan, idenditying obstacles and solutions
- Trainingskonzept inkl. Manual
- Maßgeschneiderte Arbeitsblätter für die Phase des Awareness Raising
- Skriptum
- Aufdecken blinder Flecken in der eigenen Wahrnehmung. Unconscious bias z.B. Welche gender bias ergibt sich z.B. durch mangelnd transparente Ausschreibung von Positionen? Wie erfahren Personen von Stellen, für die sie in Frage kommen? Welche Führungskräfte will der Konzern? Nur solche, die einem bestimmten Rollenbild entsprechen? Welche Gründe gibt es, dass geeignete KandidatInnen sich nicht selbst promoten oder in Assessments durchsetzen……? Wirksame Hebel & „Stellschrauben“?
- Erkenntnis, dass sich die Situation in Osteuropa und Russland, wo gerade neue Werke entstehen, teilweise quantitativ und qualitativ sehr anders darstellt. Und dass in D und GB teilweise sehr maßgeschneiderte Gender- & Diversity-Ansätze nötig sind.
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